Reiseberichte und Bilder

Kirschblüte Klassik A-2 2025

26.03. - 15.04.

21 Tage

 

Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.


Tag 1:

Mi 26.03.

München -> Tokio

J



Tag 2:

Do 27.03.

Tokio



Tag 3:

Fr 28.03.

Tokio

Tag 3

 

Gesättigt vom ersten japanischen Frühstück startete unsere Reisegruppe 9 Uhr in einen leicht vernieselten Morgen. Mit der JR Line ging es los in Richtung Harajuku zu unserer ersten Station, dem wunderschönen Meji-Schrein. Bereits bei unserer Ankunft am Schrein waren die Temperaturen so weit nach oben geklettert, sodass der waldige Weg zum Schrein eine willkommene Abkühlung bot. Im Schrein haben wir natürlich ein Gebet abgesetzt und uns Glücksbringer gesichert.

 

Weiter ging es mit der Yamanote-Linie zum Tokyo Bahnhof. Bevor wir hier richtig gestartet sind, haben wir uns in der Hauptpost Briefmarken gesichert. Dann haben wir die architektonischen Feinheiten von Chiyoda-ku bestaunt und sogar das erste Gebäude von Mitsubishi kennenlernen können. Der kleine Streifzug endete direkt vor den Toren des Kaiserpalasts. Der Kaiser wollte uns leider nicht reinlassen, deswegen mussten wir mit ein paar Erinnerungsfotos von dannen ziehen. Der nächste Tagespunkt war das Mittagessen und kurz verschnaufen, denn das Thermometer war zu diesem Zeitpunkt bereits auf 23 Grad geklettert. 

 

Gestärkt haben wir einen kurzen Blick nach Ginza geworfen. Die Gruppe teilte sich hier in zwei Lager auf, die die Feinkostenabteilung im Mitsukoshi-Kaufhaus (superteure Melonen!) und die Papeterie Kyukyodo (hochwertige Postkarten!) erkundeten. Im Anschluss brachte uns die Ginza-Linie nach Ueno. Dort lockte der Ameyoko Markt mit niedrigen Preisen und Unmengen an Leckereien. An einem Teestand bekamen wir Teeproben gereicht und mussten daraufhin natürlich zuschlagen.

 

Wir hatten einen Späher im Ueno-Park, der uns bereits auf dem Weg nach Ueno die frohe Kunde überbrachte, dass die Kirschblüten im Park in voller Blüte standen. Deshalb konnten wir die letzten Sonnenstrahlen inmitten eines Blütenmeeres verbringen und tolle Fotos schießen. Auch Japaner*innen in einem eventuell schon etwas angetrunkenem Zustand hatten sich zum Hanami zusammengefunden, sodass wir auch dieses Spektakel kennenlernen durften - aufblasbare Sumoringer inklusive.

 

Um den Tag gebührend abzuschließen, brachte uns die Ginza-Linie noch nach Akihabara, wo wir Maids und Gacha Gacha bestaunten. Für eine kleinere Gruppe ging es noch zu BigCamera und Comic ZIN. Mit neuem Lesestoff ausgestattet, ging es mit schmerzenden Füßen zurück ins Hotel, wo uns der wohlverdiente Schlaf erwartete.

 

Trixi

 



Tag 4:

Sa 29.03.

Hiroshima

Tag 4 

 

7:45 gefrühstückt und mit vollen Koffern gepackt auf der Matte im Hotel in Tokio. Für den ein oder anderen eher eine unangenehme Uhrzeit, doch heute rentiert sich das frühe aufstehen. Denn die Weiterreise nach Hiroschima steht an. Also zurück in die immer volle U-Bahn und ab zurück zum Terminal, diesmal für den Inlandsflug. Die einstündige Fahrt ist nicht nur in so fern interessant, dass man die vorbeiziehende Gegend beobachten kann (vorausgesetzt da ist keine Mauer), sie bietet auch die optimale Gelegenheit unauffällig die anderen Fahrgäste zu beobachten.

Beim Ankommen am Terminal wird sich wie immer erstmal gesammelt und durchgezählt. Wichtig, gerade vor einem Flug will man ja niemanden missen. Die Gepäckaufgabe war trotzdem lustiger Selbstbedienungsschlter dank der immer extrem zuvorkommenden und hilfsbereiten Mitarbeitenden kein Problem. Der Flug selbst ist mit eineinhalb Stunden, vor allem im Vergleich zu dem massiven Brocken von Hinflug, kaum der Rede wert. In Hiroshima angekommen wird zunächst das Gepäck eingesammelt, auch das stellt keine Herausforderungen dar, die Abläufe sind wie mir erneut auffällt rigoros und funktionieren einfach, sehr angenehm. Ganz im Gegensatz zu der darauf folgenden Weiterfahrt im Bus. Auf der falschen Straße zum Teil etwas unangenehm. Doch auch das geht vorbei und nach einer Weiterfahrt mit Straßenbahn und Fußbus kommen wir im Hotel an. Es ist noch 14:45. Insofern praktisch, denn um 15:00 ist Check in, die Koffer müssen also während dem anschließend geplanten Ausflug nicht in der Hotellobby verweilen. Beim Warten auf die letzten Mitglieder unserer Gruppe vor dem Hoteleingang fällt auf, es ist doch sehr viel kälter und windiger, als erwartet oder es zur dieser Jahreszeit hier üblich sein sollte. Der Klimawandel diskriminiert nicht. Also alle Pullis und Schals fest angezogen wird losmarschiert, vorbei am Rotlichtviertel und auf in Richtung Friedenspark. Unterwegs kommt man durch eine lange Einkaufspassage wie man schon mehrere in Tokio gesehen hat, doch diese erinnert eher an Gegenden, wie es sie auch in unseren Innenstädten gibt natürlich auch mit anderen Geschäften und Leuten aber ich habe mich dort und auch sonst beim laufen durch Hiroshima unerwartet zuhause gefühlt. Der Friedenspark ist auf einer kleinen Insel in mitten Hiroschimas gelegen auf ihrer gegenüberliegenden Seite befindet sich der Atombomben-Dom. Vom ehemaligen Handelsgebäude stehen jetzt nur noch die Steinmauern und die Eisenstreben des Doms. Zur Erinnerung und auch für die Veranschaulichung der unglaublichen Zerstörungskraft der Atombombe, welche Ende des 2. Weltkriegs hier von der Amerikanischen Armee abgeworfen wurde. Der Friedenspark auf der angrenzenden Insel wurde hier in den 50ern zum Andenken an die zahllosen Opfer errichtet die damals unter der Bombe gelitten haben und auch an ihren Folgen noch Jahrzehnte weiter gelitten haben. Am Ende des weitläufigen Parks mit Kirschblüten und großen eindrucksvollen Monumenten, unter anderem ein ewiges Feuer mit der Bitte der Vernichtung aller Atomwaffen, befindet sich das Friedensmuseum. In den 50ern errichtet, wurde es erst kürzlich umfassend renoviert. Das Museum erzählt die Geschichte des Einschlags der Atombombe, ihre direkten und auch langjährigen Folgen für die Bevölkerung der Stadt aber auch deren Angehörigen und Hilfstruppen. Das ganze ist chronologisch aufgebaut und berichtet anhand persönlicher Geschichten mit vielen Bildern und Exponaten. Das ganze ist sehr gut gemacht, das enorme Ausmaß der Zerstörung und die Verzweiflung der Menschen geht einem als Besucher nahe. Die vielen persönlichen Geschichten zeigen sehr eindeutig wie tragisch das ganze gewesen sein muss. Die direkten und auch langfristigen Folgen der Radioaktivität unter der die Menschen litten ohne sie damals aber richtig verstehen zu können, ohne adäquate medizinische Hilfe oder Verständnis von anderen zu erhalten. Die Verbrennungen, der Krebs aber auch das emotionale Trauma, als das war mit Porträts, und persönlichen Gegenständen der Betroffenen sehr geschmackvoll und ehrenvoll aufgearbeitet. Am Ende des Museums war auch ein Abschnitt über die nach dem 2. Weltkrieg folgenden Atombombentests sowohl der USA aber auch anderer Nationen unter derer auch viele unbeteiligte, nichts ahnende Bewohner umliegender Gebiete litten. Dies erscheint mit der Ausstellung davor natürlich noch tragischer und sinnloser. Als ich also das Museum verließ war der Großteil der Gruppe schon gegangen und es wurde wie üblich für das eigenständige Abendessen aufgelöst. Da viel mir auf, dass ich vielleicht doch etwas länger im Museum verbracht habe. Gegen den großen Hunger wurde also nach einem Lokal gesucht. Dies ist in Hiroschima eine der leichtesten Übungen da es nicht nur in fast jedem Haus der Innenstadt ein Restaurant gibt, sondern auch oft in den Stockwerken darüber noch weitere angeordnet sind. Wir fanden eine kleine Bar, die japanische Tapas serviert. Geschmacklich und auch atmosphärisch war dieser Besuch ein Hochgenuss. Die Übersetzer App war auch hier wieder hilfreich. Nach diesem langen Tag legen wir uns wieder in das wie üblich harte Bett. 

Zum Schluss entschuldige ich mich noch für etwaige Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler. 

 

Veronika aus Schiltberg

 



Tag 5:

So 30.03.

 Hiroshima

Tag 5

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit der Straßenbahn Nr. 2 Richtung Hafen. Nachdem wir das veränderte Bezahlsystem in der Straßenbahn verstanden und während der Fahrt von einem Herrn älteren Semesters, der sich selbst als japanischer Indiana Jones bezeichnete, unterhalten wurden (Gruß an besagten Herrn im Schlapphut, der sogar jemandem aus der Gruppe etwas geschenkt hat), stürmten wir den Supermarkt, deckten uns noch mit Vesper für die Mittagspause ein und erreichten dann via Fähre bei schönstem Sonnenschein Miyajima und den beeindruckenden Itsukushima-Schrein. Von den Menschenmassen, die an diesem Sonntag dieselbe Idee hatten wie unsere Gruppe, ließen wir uns nicht beirren und machten ausgiebig Fotos vom Torii bei Flut, bevor wir uns weiter ins Innere der riesengroßen Tempelanlage aufmachten. Sogar eine Hochzeit - oder zumindest eine Fotosession dafür - konnten wir aus der Ferne beobachten.

Zu sehen gab es außerdem prächtige Kirschblüte und zahlreiche Rehe, denen beinahe ein Plan der Insel zum Opfer gefallen wäre. Sie badeten dann stattdessen in einem Koi-Teich.

 

Nach dem aufgrund des Winds relativ frischen Mittagspicknick trennte sich die Gruppe - die Hartgesottenen trauten sich zu Fuß weiter den Misen hinauf, der Rest plante mit der Seilbahn rauf zu fahren. Leider erwartete uns dort die Information, dass diese den ganzen Tag nur mit einer Reservierung nutzbar und der ganze Tag leider bereits ausgebucht sei, so dass wir uns dann für einen ausgiebigen Bummel durch die mit zahlreichen kleinen Läden und Besuchern vollgepackten Gassen entschieden. Wir kauften unter anderem Köstlichkeiten wie die hübschen Momijimanju und bewunderten die einem überdimensionierten Waffeleisen ähnlichen Produktionsmaschinen dafür, sahen Austern in jeder nur erdenklichen Zubereitungsart, und bewunderten allerlei Souvenirs.

 

Nachmittags war Ebbe, so dass wir uns auch noch fast trockenen Fußes zum großen Torii aufmachen und es aus der Nähe bewundern konnten - da ist tatsächlich ein kleiner Traum wahrgeworden... 

 

Zurück im Hotel trafen wir bei der abendlichen Lobbyparty auch unsere erschöpften, aber glücklichen "Bergsteiger" wieder.

 

Andrea aus Neckarbischofsheim

 



Tag 6:

Mo 31.03.

 Hiroshima

Tag 6

 

Unsere geplante Hanamiparty haben wir kurzentschlossen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, denn trotz strahlenden Sonnenscheins werden die Temperaturen im Laufe des Tages 11 Grad nicht übersteigen. Unsere (Klein-)Gruppe frühstückt spät und nimmt hin, dass gegen Ende einiges „aus“ ist. Um 10.30 starten wir in Richtung Kaiserburg. Wir stoßen auf dem Weg auf den wunderschönen …. Garten. Wir bewundern lange die phantasievoll angelegten Wege, die unterschiedlichsten Pflanzen von Ahorn, über Bambus bis Zierkirsche,  den von Riesenkoikarpfen bewohnten Teich (die sich das Wasser mit vielen Schildkröten und Enten teilen müssen), malerischen Brücken und ein Meer von blühenden Büschen und Bäumen. Doch dann müssen wir uns losreißen und marschieren zur nicht weit entfernten Kaiserburg. Angekommen stillen wir einen ersten Hunger an der Fressmeile mit Manchutaschen, Fleisch- und Oktopusspießen. Wir überqueren den großen Wassergraben der die Anlage umgibt und erreichen in einem weitläufigen Park die Burg. Die bei dem Atomschlag völlig zerstörte Burg wurde wieder aufgebaut und kann seit 1958 besichtigt werden. Heute ist sie ein vierstöckiges Museum mit Aussichtsplattform. Hier lassen wir uns den Wind um die Ohren blasen und genießen die gigantische Aussicht. Majestätisch steht die Kaiserburg in einem Meer aus Kirschblüten und beeindruckt uns und viele Menschen aus aller Welt sehr. Jetzt ist das Mazda-Gebäude mit seinem Café im Dachgeschoss unser nächstes Ziel, da sich enormer „Kaffeedurst“ einstellt. Nach 15 Minuten erreichen wir unser Ziel und müssen aber feststellen, dass Eintritt (ca. 13€) pro Mann/Frau zu berappen ist. Dies erscheint uns für eine Aussicht, die wir gerade vom Burgturm schon hatten zu viel. Wir suchen nach einer Cafealternative und finden einen mondänen Italiener gleich über der …. Brücke, den wir nach einem kurzen Spaziergang durch den Friedenspark erreichen. Zufällig werden beste Plätze frei und wir genießen Kaffee, Kuchen und Eis und fühlen uns wie die Könige. In der Sonne ist es richtig warm und wir haben fast keine Lust mehr, diesen tollen Aussichtsplatz zu räumen. Mittlerweile ist es 17 Uhr geworden und wir machen uns durch die überdachte Flanier- und Einkaufsmeile auf den Rückweg, tätigen Einkäufe und genießen die quirlige Atmosphäre. Bestens gelaunt kommen wir im Hotel an und beraten über den weiteren Verlauf des Abends.   

 

Margit aus Nürnberg



Tag 7:

Di 01.04.
Hiroshima

Tag 7

 

Ein freier Tag sollte es werden in Hiroshima. Dachten wir so. Bis Andreas mit der Idee um die Ecke kam, er wolle nach Iwakuni fahren, der Kintaikyo-Brücke wegen. Soll berühmt sein, und sehr schön. Mit Kirschblüten und fünf Bögen. Na dann.

Um zwanzig nach sechs klingelt der Wecker, wir stellen uns an der längsten Frühstücksschlange bisher an und frieren um halb acht an der Bushaltestelle. Diese Kälte ist für die Gegend zu dieser Jahreszeit alles andere als gewöhnlich - das Klima wandelt sich. Der Zug nach Iwakuni hat beheizte Sitze und deutlich weniger Passagiere als die Bahnen in Tokyo. Nach und nach leert sich die Bahn, in Iwakuni angekommen noch ein paar Stationen mit dem Bus, und sie liegt vor uns. Hölzern, Kirschbaumumblüht und wunderschön. Fünf Bögen. Im 17. Jahrhundert erbaut, überspannt sie den Fluss Nishiki und verbindet für Fußgänger das Westufer mit historischen Sehenswürdigkeiten mit dem Ostufer und der modernen Stadt. Ein auf Knopfdruck sprechender Kasten informiert, sie werde inzwischen alle 20 Jahre erneuert. Holzkonstruktion eben.

Einige (viele) Fotos später stehen wir auf der anderen Seite für die Seilbahn an - nach den letzten Tagen haben unsere Beine kollektiv entschieden, dass ein Aufstieg ohne sie stattzufinden habe.

Oben gehen wir zur Burg von Iwakuni. Eigentlich stand sie ein paar Meter weiter südlich, aber als sie wieder aufgebaut werden sollte, entschied man sich für eine Bauplatz mit touristisch attraktiver Sichtbarkeit aus dem Tal. Die Burg war nicht zum Wohnen gedacht, da der lokale Fürst seine Residenz im Tale hatte, dort wo heute Kikko-Schrein und Irispark angrenzen. Nur im Verteidigungsfall zog man sich den Berg hinauf zurück und verschanzte sich (was von der Funktion her wohl dem Bergfried unserer mitteleuropäischen Burgen entspricht.) Im Inneren der Burg findet sich eine beeindruckende Sammlung japanischer Schwerter, dazu im obersten Stock eine Aussichtsplattform. Wunderschöne Aussichten über Iwakuni, das Meer und die umliegenden Berge wandern in die Kamera. Wieder unten packen wir unsere Bentoboxen aus und frieren mit dem Essen um die Wette. Zurück ins Tal, und wir spazieren durch die Anlage des Kikko-Schreines, am Shiroyama Irisgarten vorbei, der wohl erst im Mai seine Pracht zeigt, und immer wieder durch eine Kirschblütenidylle. Einige der Kirschbäume sind so alt und knorrig, dass man sich fragt, wie sie denn noch am Leben sein können - 200 Jahre teilweise.

Eine etwas andere Attraktion dort ist das Shirohebi-Museum, das Museum der weißen Schlangen. Die Region von Iwakuni beherbergt eine besonders geschützte Population von weißen Insel-Kletternattern, die die Reisspeicher von Schädlingen wie Mäusen und Ratten frei hielten.

Noch ein Matcha-Eis, noch ein paar Fotos von Kirschblüten und Brücke, ein Bus, ein Zug, ein Spaziergang und ein Abendessen.

 

Jochen aus Hamburg

 



Tag 8:

Mi 02.04.

Takamatsu

Tag 8

 

Nachdem wir am Abend vorher das Großgepäck bereits in der Hotellobby deponiert hatten um es bis Osaka der schwarzen Katze anzuvertrauen, besetzten wir am Morgen mit nur leichtem Gepäck einen Bus zum Bahnhof und bestiegen den Zug nach Itosaki. Wer Andreas nicht geglaubt hatte, dass eine Umsteigezeit von 2 Minuten für eine 20köpfige Gruppe reichen kann, wurde dort eines besseren belehrt - raus aus dem Zug, rein in den nächsten am gleichen Bahnsteig gegenüber, und weiter ging die Fahrt bis nach Onomichi. 

 

Hier hatten wir einen mehrstündigen Aufenthalt, der zuerst für den Besuch eines kleinen Tempels genutzt wurde. Diesen konnte man zu Fuß oder via kurzer Seilbahnfahrt erreichen. Es bot sich ein toller Ausblick über den Hafen bei schönstem Sonnenschein. 

 

Unten wieder angekommen, bummelten wir durch die überdachte Einkaufsstraße, die mit zahlreichen Läden und Essensangeboten lockte. Ein besonders hübsches Cafe bot - neben frischgebackenen Waffeln mit leckerem Milcheis - auch verschiedene Kaffeesorten aus eigener Röstung an.  Die Art der Zubereitung war faszinierend und ergab ein unvergessliches Aroma ohne Säure - ein absoluter Hochgenuss!

 

Nach dieser göttlichen Kaffeepause ging es erneut in den Zug mit nochmaligem Umstieg in Okayama. Den eindeutigen Höhepunkt dieser letzten Fahrt bildete die kilometerlange Brücke über die Seto-Inlandssee. Weiter ging es bis nach Takamatsu, wo wir uns zu Fuß zum Hotel begaben. Nach dem Einchecken erzeugten wir kurzzeitig ein mittleres Chaos am einzigen Aufzug, bis wir uns kurze Zeit später wieder unten versammelten, um noch einen ganz kurzen ersten Blick in die wohl mehrere Kilometer umfassende Einkaufsstraße zu werfen und etwas zu Abend zu essen. 

 

Vorm nun schon zur Tradition gewordenen Abschluss in der Hotellobby informierte Andreas uns noch über das für morgen geplante Hanami, auf das wir uns schon freuen. Dann fielen wir müde und zufrieden ins Bett.

 

Andrea aus Neckarbischofsheim

 



Tag 9:

Do 03.04.

Takamatsu 



Tag 10:

Fr 04.04.

Takamatsu 



Tag 11:

Sa 05.04.

Osaka



Tag 12:

So 06.04.

Osaka 



Tag 13:

Mo 07.04.

Osaka 



Tag 14:

Di 08.04.

 Kyoto



Tag 15:

Mi 09.04.

Kyoto



Tag 16:

Do 10.04.

Aoki-Mura



Tag 17:

Fr 11.04.

Aoki-Mura



Tag 18:

Sa 12.04.

Tokio



Tag 19:

So 13.04.

 Tokio



Tag 20:

Mo 14.04.

Tokio



Tag 21:

Di 15.04.